weibliche D-Jugend: Der frühe Vogel ... kann uns mal!
Die weibliche D-Jugend des TSV Trudering ist definitiv keine Morgenmannschaft. Beim Anpfiff gegen den TSV Brannenburg schienen sie noch im Tiefschlaf zu sein. Blöd nur, dass die hellwachen Gegnerinnen aus Brannenburg den frühen Spieltermin offensichtlich besser verkrafteten.
Mit dem Brannenburger Durcheinander im Angriff kamen die Mädels überhaupt nicht klar. In der ersten Halbzeit fand keine der Spielerinnen auch nur ansatzweise eine Zuordnung zu ihrer Gegenspielerin. Aber zumindest im Angriff stimmte es und so konnte man immer mit ein bis zwei Toren in Führung gehen. Doch Trudering fand einfach nicht ins Spiel, Fehlpässe und ungenaue Würfe prägten den zweiten Teil der ersten Halbzeit. Erst nach einer Auszeit und deutlichen Worten des Trainers schien Trudering ein wenig aufzuwachen. In der Halbzeitpause nahm man sich vor, nun konsequenter zu decken und im Angriff die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Dies gelang in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit auch sehr, sehr gut. Vom 15:9 Pausenstand konnte bei nur einem Gegentor auf 20:10 erhöht werden. Doch der Dornröschenschlaf der Truderinger war noch nicht beendet und nach weiteren katastrophalen 4 Minuten in der Abwehr sahen die Zuschauer plötzlich einen 21:16 Zwischenstand auf der Anzeigetafel.
Warum auch immer, aber auch ohne Auszeit konnte der Rest des Spiels wieder positiver gestaltet werden und ohne Gegentor in den verbleibenden 5 Minuten sicherten sich die Truderinger Nachwuchsladies einen letztendlich nie gefährdeten 26:16 Erfolg.
Fazit: Frühe Spiele sind nichts für Trudering. Vielleicht beim nächsten Mal ein Nachholspiel auf 20 Uhr legen :-)