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weibliche B-Jugend: Unentschieden - aber wie?

| Handball

Mit Bester Stimmung und Dank Unterstützung von Laetitia aus der wC immerhin mit zwei Auswechslern, machte sich die wB am Samstag Nachmittag auf zum Auswärtsspiel nach Waldkraiburg.

Leider wurde die Mannschaft mit dem Anpfiff Augenscheinlich in eine Art Hypnose versetzt und war wie ausgewechselt. Im Angriff war man gegen die offensive Abwehr der Gäste einfach überfordert. Viel zu wenig Bewegung und diese wenn dann weg vom Tor gerichtet erlaubten in den ersten 12 Minuten ein mageres Tor. Dass man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlagen geben musste, lag einerseits daran, dass die Abwehr wenigstens nahezu Normalform erreichte und andererseits an einer wirklich überragenden Sarah im Tor. Fortan kam man zumindest in Ansätzen ins Spiel und unter einen weiter unsicheren Eindruck im Angriff mischten sich immer mehr gute Aktionen im Angriff. So war die beste Nachricht der ersten Halbzeit, dass man zur Pause lediglich mit 3 Toren zurück lag.

Nach ein wenig Klärungsbedarf in der Halbzeit, kamen die Truderinger dann deutlich verbessert aufs Feld. Im Angriff war man zwar weiter nicht ganz auf der Höhe, doch endlich gelang es von der zuvor schon soliden Abwehr auch hier zu profitieren. So erzielte man zahlreiche Ballgewinne und konnte diese auch wiederholt in Gegenstoßtore ummünzen. 15 Minuten vor dem Ende konnte man so zum 11:11 ausgleichen und war auch spielerisch am Drücker. Doch einen 5 minütigen Blackout später, lag man schon wieder mit 4 Toren scheinbar aussichtslos zurück. 
Auch wenn unsere Mädels in der Saison noch etwas zu selten gezeigt haben, was sie wirklich können, drehen sie zumindest in solchen Situationen immer richtig auf. Obwohl manche Mädels durch das wA Spiel zuvor bereits an die 100 Minuten in den Knochen hatten, rafften sich alle nochmal auf und fighteten sich nochmal zurück. Laetitia glänzte mit wichtigen Toren von Außen und die Abwehr mitsamt Sarah im Tor waren nicht mehr zu überwinden. Den finalen Ballgewinn versenkte Selma 5 Sekunden vor Ende im Tor zum vielumjubelten Ausgleich.

Angesicht der Angriffsleistung und des Spielverlaufs kann man den Punkt nur als einen gewonnen bezeichnen. Trotzdem muss man sich fragen, warum es den Mädels aktuell so schwer fällt, die wirklich großen Fortschritte im Training auch an den Wochenenden zu zeigen. Daran wird man aber weiter arbeiten und kann guter Dinge sein, dass es nicht mehr lange dauert, bis der Knoten auch spielerisch platzt.