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weibliche B-Jugend: Abwehrschlacht gegen Waldkraiburg

| Handball

Auch die wB biegt so langsam auf die Zielgerade der Saison ein. Das drittletzte Spiel stand zuhause gegen den VfL Waldkraiburg an. Und es sollte ein Spiel werden, das man auf Truderinger Seite nicht so schnell vergessen sollte.

Die Abwehr stand zu Anfang sehr ordentlich und lies nur wenig durch und hatte sich schnell auf das Spiel der Waldkraiburger eingestellt. Lediglich einzelne Unaufmerksamkeiten führten zu Durchbrüchen. Im Angriff hingegen fehlte es an… allem. Wirklich allem. Nach ein paar Ballverlusten und Fehlwürfen beschlossen die Truderinger kollektiv, dass es an diesem Tag einfach nicht sein soll und man sich die Mühe Angriff zu spielen lieber gleich spart. Sicher muss man auch sagen, dass die Gäste eine gute offensive Abwehr stellten, aber zeitweise nicht Mal zu versuchen diese zu überwinden, war dann doch etwas wenig. Nach 12 Minuten war der Bann gebrochen und die Truderinger netzten zum ersten Mal ein. Auch danach stellte sich nur ein wenig Besserung ein - der 4:6 Halbzeitstand spricht eine deutliche Sprache.
Selbst Sarah im Tor hatte leider einen Rabenschwarzen Tag im Tor erwischt und ließ diesmal einen von fünf Siebenmeter durch und parierte lediglich vier - man kann nur hoffen, dass sie sich von diesem Rückschlag erholt!

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde man leider auch in der Abwehr etwas nachlässiger und tat sich im Angriff nicht minder schwer. Beim 5:11 mit zwölf Minuten auf der Uhr war das Spiel gelaufen. 
Doch was dann geschah, wird man wohl nie so ganz erklären können. Waren es die Anfeuerungsrufe der Jungs? Die Befreitheit der Mädels, nachdem das Spiel sowieso entschieden war? Die schwindenden Kräfte der Waldkraiburger? Oder eine Mischung aus allem? Auf jeden Fall eroberten die Truderinger plötzlich einen Ball nach dem anderen und spielten im Angriff mit einer Leichtigkeit, bei der man sich doch etwas verwundert die Augen rieb und fragte, ob das die gleiche Mannschaft wie in den 40 Minuten zuvor war. Tor um Tor holte man den Rückstand auf und war kurz vor Ende auf einem Tor dran. Im vorletzten Angriff scheiterte man gleich 4 Mal im Abschluss, holte jedes Mal den Abpraller und glich 30 Sekunden vor dem Ende erstmals aus. Mit noch 10 Sekunden auf der Uhr passten die Gäste den Ball ins Aus. Während die Mädels schon glücklich mit dem Unentschieden waren, setzte mB Trainer Andi hinter den Bank zu einem heroischen Sprint an, um den Ball schnell wieder ins Spiel zu bringen, zwei Pässe später landete der Ball bei Emily, die ihren gebrauchten Tag mit einer Drehung und einem Wurf ins Kreuzeck vergessen machte und zum vielumjubelten Sieg mit der Schlusssirene einnetzte.