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männliche D1-Jugend: Sieger der Herzen

| Handball

Doch eher mit einigen Fragezeichen trat die mD 1 die kurze Reise zum Auswärtsspiel in Schwabing an. Zum einen bedingt durch die eigene Situation, da man aufgrund vieler Ausfälle nur durch die Absage des mE Turniers eine Mannschaft zusammenbekam, zum anderen traf man auf den verlustpunktfreien Tabellenführer.

Die Gastgeber taten sich zwar von Beginn an leichter mit dem Herausspielen von Torchancen, doch die Truderinger ließen sich nie wirklich abschütteln. Zwar lief man sich häufig in der körperlich starken Abwehr der Schwabinger fest, doch mit genügend Geduld fand man doch immer wieder eine Lücke und war zudem auch über Gegenstöße erfolgreich.
In der Abwehr hingen die Truderinger aber immer wieder hinterher verloren zu viele Zweikämpfe, um sich selbst einen Vorsprung zu erspielen. Bis zum 9:9 war das Spiel allerdings komplett offen und ausgeglichen. Doch in den letzten 5 Minuten vor der Halbzeit hatten die Truderinger leider einen kollektiven Blackout. In der Abwehr leistete man keine Gegenwehr, im Angriff verlor nach sehr zögerlichen Aktionen viele Bälle. So wurden plötzlich beim Stand von 14:9 mit gesenkten Köpfen bei den Truderingern die Seiten gewechselt.

Doch nachdem die Pause genutzt wurde um diese aufzurichten, kamen die Trudering wie verwandelt aus der Kabine. Im Angriff gab es kein Zögern mehr und besonders das Spiel über den Kreis lief bestens. In der Abwehr hatte man zwar gegen die körperliche Überlegenheit weiter wenig entgegenzusetzen, doch zumindest am Einsatz mangelte es nicht mehr. So kamen die Truderinger schnell in Schlagdistanz und rissen auch in fremder Halle die versammelte Eltern- und Geschwisterschaft mit sich. Doch so ganz wollte der Ausgleich lange nicht fallen und der Vorsprung der Heimischen wackelte zwar immer wieder, doch pendelte zwischen 1-3 Toren. Doch beim 23:23 kurz vor Ende glichen die Truderinger endlich aus. Den Schwung nahm man zwar mit, doch leider leistete man sich in den letzten Minuten technische Fehler, wie man sie von den Jungs selten sieht. Trotz einiger Ballgewinne und Chancen musste man sich so am Ende mit 25:24 geschlagen geben.

Trotzdem können die Jungs stolz sein, sich gegen einen starken Gegner unter diesen Umständen so ebenbürtig gehalten zu haben. 
Wenn die Jungs in Zukunft gleich zu Beginn mit so einer Spielfreude auftreten, wie in der zweiten Halbzeit, kann man sich auf die kommenden Spiele nur freuen.