Männliche D-Jugend: Jugend forscht vergeblich
Die aktuelle Jugend-Saison neigt sich dem Ende zu und die Mannschaftsverantwortlichen planen bereits für die nächste Qualifikationsrunde mit den aktuell älteren Jahrgängen. Deshalb und aufgrund einiger krankheitsbedingter Ausfälle spielten am vergangenen Sonntag überwiegend Spieler des 2013er Jahrgangs und der beiden E-Jugend Jahrgänge 2014 und 2015.
Am Morgen versammelte sich die D2 in Vaterstetten. Lange hatten die Truderinger Jungs, in einem torarmen Spiel die Nase vorne. Besonders in der Abwehr zeigte sich der starke Wille, den Gegner trotz der körperlichen Übermacht erfolgreich zu bearbeiten. In der Offensive tat man sich jedoch gegen gut zusammenschiebende Gegner schwer. Mit einem 5:6 für Trudering ging es in die Pause. Nach der Halbzeit waren weiterhin die Abwehrleistung und die Einstellung bemerkenswert. Trotz alledem ging am Ende die Puste aus, woraufhin die Abwehr Lücken aufwies und der Angriff nur noch vergeblich anrannte. Zum Schluss stand es 15:12 für die Zweitvertretung aus Vaterstetten.
Es muss jedoch erwähnt werden, wie gut sich die Jungs über den Spielverlauf präsentiert haben. Diese Erfahrungen werden sich im nächsten Jahr sicher auszahlen.
Für zwei Spieler, deren Eltern und den Trainer ging es direkt im Anschluss, einmal durch die ganze Stadt nach Milbertshofen. Dort startete um 12:00 Uhr das Spiel der D1. Wegen der eingeschränkten Parkmöglichkeiten verspätete sich das Trainerauto leicht, jedoch schienen die Aushilfscoaches/Väter Olli und Markus einen großartigen Job gemacht zu haben.
Die Ausgangslage war ähnlich zu der der D2. Dezimierter Kader, 4 von 9 Spielern aus der E-Jugend. Auch in diesem Spiel zeigte die Mannschaft Einsatz und Mut, weshalb die erste Halbzeit gegen einen starken Gegner ausgeglichen gestaltet werden konnte (12:10). Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit drehte sich das jedoch. Gegen eine körperlich robuste Heimabwehr konnten wir uns nicht mehr durchsetzen und in der Abwehr durfte der Gegner mit einfachsten Bewegungen frei passieren. Besonders ärgerlich ist das, weil die Truderinger die Angriffsaktionen der Gegner mit Leichtigkeit hätten verteidigen können. Genau das haben sie auch öfter schon gezeigt. Zum Schlusspfiff stand es 31:19 für Milbertshofen.
Nun ist wichtig, dass für die kommende Spielzeit noch an der Konstanz gearbeitet wird. Wenn diese stimmt, steht einer erfolgreichen Saison nichts im Wege.