männliche B-Jugend: weiter im Tief
Die jüngsten Enttäuschungen zum Start in die Rückrunde hatte die mB unter der Woche gut aufgearbeitet und den Blick wieder nach vorne gerichtet. Das war auch dringend notwendig, denn mit Niederraunau empfing man die einzige Mannschaft, die den Truderingern in der Hinrunde beide Punkte abnahm.
Deutlich verändert starteten die Truderinger dann auch in die Partie. Die Abwehr stand in den ersten 10 Minuten wirklich überragend und ließ lediglich einige eher harmlose Würfe aus dem Rückraum zu. Auch im Angriff spielte man sich viele gute Chancen heraus, einziger Makel waren hier einige Fehlwürfe. Die 5:2 Führung zu Beginn war genau, was man sich erhofft hatte. Doch nun schlichen sich immer mehr Fehler ins Truderinger Angriffsspiel ein, erneut hatte man sehr vermeidbare Ballverluste. Leider übertrug sich das dann auch nach und nach auf die Abwehr, spätestens mit dem Ausgleich zum 6:6 gingen die Köpfe sichtbar - und auch unnötigerweise - nach unten. Beim Stand von 11:13 wurden die Seiten gewechselt.
Somit war dennoch alles offen, die Truderinger hatten es definitiv in der eigenen Hand, das Spiel zu drehen. Doch alles, was man dazu besprach, schaffte nicht den Weg aus der Kabine.
In der Abwehr verlor man plötzlich zahlreiche Zweikämpfe und war einfach zu pomadig, um
die starke Rückraumachse der Gäste weiter im Griff zu haben. Erst nach einer Auszeit beim 6 Tore Rückstand schienen die Truderinger wieder bei sich. Der Angriff wirkte wie befreit und spielte endlich Mal wieder mit der notwendigen Leichtigkeit. Die Abwehr hatte zwar weiter ihre Probleme, doch auch hier war zumindest ein anderer Wille erkennbar. So arbeiteten sich die Truderinger wieder ins Spiel und konnten bis auf 2 Tore aufschließen. Leider war man in der Abwehr aber einfach nicht stabil genug und streute unverändert sehr einfache Ballverluste in das Angriffsspiel ein. Und um damit das Spiel zu drehen, war der Gegner an diesem Tag einfach zu stark. Am Ende stand so eine 28:32 Niederlage zu Buche.
Zwar spielten die Truderinger wieder deutlich besser als in den letzten beiden Spielen, die Fehlerzahl im Angriff ist bei allen tollen Anlagen aber einfach zu hoch, in der Abwehr lässt man sich von diesen Fehlern zu leicht rausbringen. Aber daraus müssen die Truderinger lernen, an den letzten Spielen gilt es nicht zu verzweifeln, die Fehler aufzuarbeiten und jetzt erst Recht den Willen zu zeigen, sich weiter zu verbessern.