Herren 1: Wurfquote entscheidet Kellerduell
Die Truderinger Herren mussten vergangenen Sonntag zum Kellerduell beim TSV Vaterstetten antreten. Für beide Mannschaften ging es um viel, schließlich neigt sich die Saison dem Ende entgegen und es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten rettende Punkte einzufahren. Für beide war der letzte Sieg schon viele Wochen her, Vaterstetten konnte zuletzt am 01.12.24 über zwei Punkte jubeln, die Truderinger warten schon seit dem 09.11.24 auf den nächsten Sieg. Ein Grund für die Durststrecke ist bei beiden Mannschaften die sehr hohe Verletztenzahl – auch im Kellerduell mussten beide Teams auf viele Spieler verzichten. Da die Vaterstettener über das ganze Spiel jedoch die deutlich bessere Wurfquote aufwiesen, konnten sie sich am Ende mit 36:30 durchsetzen.
Zunächst kamen die Truderinger etwas besser ins Spiel und konnten zu Beginn mit 1:3 vorlegen. Doch von Anfang an zeigte sich die angesprochene Abschlussschwäche. Die Truderinger Herren ließen beste Möglichkeiten aus und verpassten es sich für die diesmal verbesserte Abwehrarbeit zu belohnen. Lediglich die rechte Angriffsseite zeigte sich treffsicher und konnte sieben der ersten neun Tore beisteuern. Die Vaterstettener nutzen ihre Chancen dagegen besser und konnten dadurch mit 12:9 in Führung gehen (19.). Bis zur Halbzeit verlief die Partie dann ausgeglichen und mit einem 16:13 für Vaterstetten ging es in die Kabinen.
Obwohl sich die Truderinger vorgenommen hatten, die Chancen nun konsequenter zu nutzen, riss der Chancenwucher auch in der zweiten Hälfte nicht ab. Vaterstetten konnte dadurch insbesondere in Person von Johannes Kiefl, der die Truderinger Abwehr immer wieder im Eins-gegen-Eins stehenließ, die Führung weiter ausbauen und mit 25:20 in Front gehen (43.). Auch eine doppelte Überzahl konnten die Truderinger kaum nutzen und den Rückstand lediglich geringfügig verkürzen (28:25, 52.). In der Schlussphase merkte man dann dem Heimteam den größeren Willen an, dieses Spiel zu gewinnen. Vaterstetten nutzte weiterhin konsequent seine Chancen und konnte so bis zum Abpfiff auf 36:30 davonziehen. Auch wenn das Ergebnis etwas zu deutlich ausfällt, hat am Ende die konzentriertere und willensstärkere Mannschaft gewonnen.
Für die Truderinger ist diese Niederlage ein großer Rückschlag. Auf den garantierten Nichtabstiegsplatz 8 sind es weiterhin fast schon aussichtlose 6 Punkte Rückstand (bei fünf verbleibenden Spielen). Der Rückstand auf Platz 9 ist jedoch auf drei Punke angewachsen, da Laim überraschend gegen Blumenau gewinnen konnte. Gegen jene Laimer geht es in 2 Wochen im absoluten Endspiel. Bei einer Niederlage rückt auch Platz 9 in weite Ferne, bei einem Sieg bleibt zumindest noch etwas Resthoffnung. Denn ob Platz 9 zum Ligaverbleib reichen wird, hängt von der Endtabelle der Oberliga ab.
Bevor jedoch voreilig die Rechenschieber herausgeholt werden, müssen die Truderinger zunächst ihre Hausaufgaben machen. Anpfiff gegen den SV Laim ist am Samstag, 08.03. um 18:00 Uhr im Gymnasium Trudering. Wir hoffen auf eure Unterstützung von der Tribüne in diesem wichtigen Duell.