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Herren 1: Chancenlos in Übersee 

| Handball

Am vergangenen Wochenende mussten die Herren zum schweren Auswärtsspiel nach Übersee. Gegen die heimstarken Chiemseer hatten die Truderinger keine Chance und mussten mit einer ordentlichen 18:35-Packung den Heimweg antreten. Damit verpasste man auch den Anschluss ans Tabellenmittelfeld und befindet sich nun tief im Abstiegskampf. 

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren durchaus nicht ideal, Trudering musste auf einige wichtige Spieler verzichten. Trotzdem darf dies keine Entschuldigung für den desolaten Auftritt sein. Bereits in den ersten zehn Minuten zeigte Übersee den Truderingern deutlich die Grenzen auf. Gegen die resolute Deckung fanden die Truderinger keine Mittel und blieben so die ersten zehn Minuten (!) ohne eigenen Torerfolg (6:0, 10.). Auch im folgenden sollte es nicht besser werden. Wenn man es immerhin mal schaffte, zum Torabschluss zu kommen, schoss man den gut aufgelegten Überseer Torhüter zum Helden. Meistens prallte man aber weiterhin kläglich an der körperlich massiven Deckung ab. In der Abwehr hingegen machte Trudering es sogar phasenweise ganz ordentlich. Schlafmütziges Kollektivversagen nach Freiwürfen und einzelne Aussetzer führte aber zu vielen einfachen Gegentoren und brachte die Truderinger somit um den verdienten Lohn. Über ein 12:4 (20.) ging es mit 18:7 in die Kabinen.   

Im zweiten Abschnitt konnte es mehr oder weniger nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Zu eklatant waren die Schwächen an diesem Tag, als dass eine Aufholjagd noch realistisch schien. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte waren die Truderinger auch sichtlich bemüht. Die Abwehr agierte nun deutlich körperlicher und man wollte sich nicht weiter vorführen lassen. Eine Reduzierung des Rückstandes gelang aber kaum (22:13, 40.). Die größte Schwäche an diesem Tag blieb aber weiterhin die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Im Folgenden gesellte sich dazu auch nochmal eine gesteigerte Abschlussschwäche, wodurch man erneut zehn Minuten ohne eigenes Tor blieb. Übersee zog so auf 29:13 davon (50.). Die Endphase der Partie verlief einigermaßen ausgeglichen zum 35:18 Endstand.  

Durch die Niederlage hat man nun drei Punkte Rückstand auf Übersee (die jedoch noch ein Spiel weniger bestritten haben), die aktuell auf dem 8. Tabellenplatz und damit dem ersten garantierten Nichtabstiegsplatz stehen. Trotz diesem Rückschlag müssen die Truderinger die Köpfe aber schnell wieder frei bekommen. Bereits kommendes Wochenende steht der nächste Abstiegskrimi an. Am Samstag, 01.02.25 gastiert der ESV Rosenheim im Gymnasium Trudering. Der ESV ist aktuell Tabellenletzter mit 5 Punkten. Es geht also um absolute Big Points – für die Truderinger durchaus auch ein Charaktertest. Anwurf ist um 18:00 Uhr im Gymnasium Trudering. Wir freuen uns über breite Unterstützung von der Tribüne bei diesem wichtigen Spiel.