Damen I: Herbe Niederlage gegen den PSV
Am vergangenen Samstag waren die Damen 1 auswärts bei den Damen des PSV München gefordert und mussten sich am Ende leider mit 25:30 geschlagen geben. Da hier der Tabellen Zweite auf den Tabellen Achten trafen, scheint das erstmal nicht überraschend. Dennoch bleibt das Gefühl, dass insbesondere mit Blick auf die zweite Halbzeit mehr möglich gewesen wäre.
Den entscheidenden Nachteil handelten sich unsere Damen bereits in der ersten Spielhälfte ein. Zwar erspielten sich die Truderinger-Damen im Angriff immer wieder gute Möglichkeiten, doch fehlte es über weite Strecken an der nötigen Effizienz. Besonders problematisch waren Phasen, in denen über mehrere Minuten kein eigener Treffer erzielt werden konnte. Klar, dass man damit gegen einen Gegner wie den PSV einen schweren Stand hat. Die Gegnerinnen nutzten unsere Schwächephasen konsequent und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mit einem Halbzeitstand von 18:11 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Damen des TSV Trudering deutlich verbessert. Die Angriffe wurden weiterhin gut ausgespielt, die Abschlüsse nun konsequenter verwertet. Dadurch gelang es, das Spiel ausgeglichener zu gestalten und den zweiten Durchgang mit 14:12 sogar für sich zu entscheiden. Auch defensiv stabilisierte sich die Mannschaft, wozu eine starke Torhüterleistung beitrug. Drei parierte Siebenmeter verhinderten, dass der PSV den Vorsprung weiter ausbauen konnte, und hielten die TSV-Damen im Spiel.
Am Ende reichte die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit jedoch nicht mehr aus, um die Partie noch zu drehen. Die 25:30-Niederlage ist vor allem auf die torlosen Phasen und die mangelnde Effizienz in der ersten Hälfte zurückzuführen. Erschwerend kam hinzu, dass es unseren Damen 1 nicht gelang, die beiden stärksten Offensivspielerinnen des PSV entscheidend zu bremsen, die zusammen 14 Tore erzielten.
Erfreulich ist allerdings, dass die Torverteilung unsererseits deutlich ausgeglichener war. Gleichzeitig macht der Auftritt nach der Pause Mut und zeigt, dass die Truderinger Damen auch gegen Spitzenteams der Liga konkurrenzfähig sind – sofern es gelingt, die Toreffizienz in den Griff zu bekommen.