Damen 1: Starke Offensive reicht nicht – Abwehrprobleme kosten den Sieg
Relativ spät für einen Sonntagabend, um 18 Uhr, traten unsere Damen 1 auswärts gegen den TS Jahn an. Aus organisatorischen Gründen fand das Hinspiel erst zwei Wochen davor daheim statt, welches die Truderingerinnen mit 33:31 für uns entscheiden konnten. Die Gesichter, Stärken und Schwächen waren gegenseitig also durchaus noch bekannt und das wollten sich beide Seiten natürlich zunutze machen. Vorallem Tempospiel im Angriff sollte gegen die spielerfahrenen Gegnerinnen der Schlüssel sein.
Dieser Plan ging jedoch nur teilweise auf. Zwar suchten die Truderinger Damen immer wieder die schnelle Mitte und die erste Welle, doch das gute Rückzugsverhalten des Gegners erschwerte das Vorhaben deutlich. Außerdem gingen zu viele unkonzentrierte Pässe ins Aus und damit blieben aussichtsreiche Situationen ungenutzt. Im Positionsangriff fehlte stellenweise die nötige Konsequenz. Unsere Damen 1 agierte teilweise zu nah an der Abwehr, traute sich zu wenige Würfe aus dem Rückraum zu und räumte nicht entschlossen genug ab. Dennoch gab es auch positive Aspekte: Besonders das Zusammenspiel mit den Außenspielerinnen funktionierte gut und so konnten darüber insgesamt 11 Treffer erzielt werden. Mit 30 geworfenen Toren kann die Mannschaft offensiv also grundsätzlich zufrieden sein.
Das Hauptproblem lag jedoch in der Defensive. Das zeigt schon der Blick auf die Anzeigetafel: 38 Gegentore sind deutlich zu viel. Gegen die erfahrenen und körperlich robusten Gegenspielerinnen gelang es den Truderinger Damen zu selten, die Eins-gegen-eins-Duelle für sich zu entscheiden, wodurch leider immer wieder Lücken entstanden. Hinzu kamen einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr, die ebenfalls gnadenlos bestraft wurden.
Am Ende steht eine 38:30-Niederlage, die vor allem aufgrund der hohen Anzahl an Gegentoren schmerzt.
Ein herzliches Dankeschön gilt den mitgereisten Fans für eure Unterstützung. Leider wurde euer Einsatz diesmal nicht mit Punkten belohnt.
Schon am kommenden Samstag wartet das nächste Auswärtsspiel gegen den Tabellenvierten. Bis dahin gilt es, insbesondere in der Abwehr geschlossener, sortierter und mit mehr Entschlossenheit aufzutreten.