Damen 1: Gegen Bayern klar unterlegen
Auch wenn das Endergebnis von 24:33 gegen den FC Bayern München II deutlich aussieht, zeigten die Damen des TSV Trudering eine Leistung, die vor allem eines ausdrückt: unerschütterlichen Kampfgeist. Die Mannschaft ließ sich trotz eines frühen Rückstands nicht entmutigen und blieb „im mentalen Ring stehen“, auch wenn die Favoritenrolle klar beim Gegner lag. Immer wieder erarbeiteten sich die Spielerinnen gute Chancen, setzten nach Ballverlusten beherzt nach und blieben emotional stabil.
Doch so aufopferungsvoll der Einsatz war, so deutlich zeigte sich auch die altbekannte Schwäche: zu viele Chancen blieben ungenutzt. Gerade in entscheidenden Momenten fehlte oftmals die letzte Überzeugung im Abschluss. Hier darf – und muss – die Mannschaft weiter wachsen. Die gute Nachricht: Wer so viele Chancen herausspielt, ist auf dem richtigen Weg. Was fehlt, ist nur der berühmte letzte Schritt.
Umso mehr schmerzte es, dass von den Rängen keine Unterstützung kam. Statt spürbarer Rückendeckung wirkte die Tribüne wie ein gemütlicher „Kaffeeklatsch“ – freundlich, aber völlig inaktiv und daher unpassend für solche ein intensives Bezirksliga‑Duell, bei dem wir jede mögliche Unterstützung gebraucht hätten. Besonders bei Heimspielen sollte eine Mannschaft von „Energie ist ansteckend“ profitieren. Leider zeigte die Tribüne keine Energie und so konnte diesmal kein Funken auf die Mannschaft überspringen.
Der TSV Trudering hat trotz allem gezeigt: Teamgeist schlägt jede Widrigkeit. Mit mehr Konsequenz im Abschluss – und hoffentlich lauterer Unterstützung – kann diese Mannschaft künftig noch ganz andere Spiele drehen.