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MB setzt Siegesserie gegen Jahn und Altötting fort

| Handball

Nachdem der Start in die Rückrunde mit einer herben Niederlage gegen Ebersberg noch komplett daneben ging, hat sich die mB seitdem deutlich stabilisiert. Dank 3 Siegen in Folge gegen Sauerlach, Altötting und Pfarrkirchen fand man sich in der vorderen Tabellenregion wieder. Um sich dort festzusetzen, galt es auch die Rückspiele gegen die direkten Konkurrenten Altötting und Jahn erfolgreich zu gestalten.

TV Altötting – TSV Trudering (21:27)

Vor dem Spiel gegen Altötting war man vor allem vor den beiden Halb Spielern der Gastgeber gewarnt, die bisher im Schnitt gemeinsam für rund 23 Tore pro Spiel gut waren. Von Anfang an bekamen die Truderinger diese beiden aber gut in den Griff. Die Abwehr attackierte die Rückraumspieler der Altöttinger rechtzeitig und gab ihnen so wenige Gelegenheiten zu freien Abschlüssen. Die Truderinger nutzen das um sich früh auf 5:3 abzusetzen. Nach einem Timeout der Heimmannschaft wendete sich das Blatt aber, die Altöttinger konnten sich jetzt mehrfach im eins gegen eins durchsetzen und kamen vor allem über die rechte Abwehrseite der mB zum Abschluss. Dazu ließ man es im Angriff nun an Zielstrebigkeit im Abschluss vermissen, dementsprechend gelang es Altötting sich auf 11:7 abzusetzen. Doch so leicht ließ sich die mB nicht abschütteln, in der Abwehr schaltete man wieder einen Gang hoch und dank eines verbesserten Tempospiels war man bereits zur Halbzeit wieder auf ein Tor dran. Die zweite Halbzeit verlief zunächst noch ausgeglichen, aber dann hatten die Truderinger ihre stärkste Phase im Spiel. Abwehr und Torwart waren jetzt kaum noch zu überwinden, wodurch die Altöttinger ein wenig die Nerven verloren und sich immer wieder zu unvorbereiteten Abschlüssen hinreißen ließen. Die mB bestrafte das mit einem sehr guten Angriffsspiel, immer wieder löste man auf zwei Kreisläufer auf und nutzte die sich ergebenden Lücken konsequent. So setzte man sich mit einem 5:0 Lauf auf 19:14 ab. Die Altöttinger stemmten sich zwar nochmal gegen die Niederlage, doch die Truderinger zogen besonders im Angriff ihr Spiel konsequent durch und bauten den Vorsprung sogar noch zum 21:27 Endstand aus.

TS Jahn München – TSV Trudering (19:20)

In alter Gewohnheit verschliefen die Truderinger den Start gegen den Tabellenzweiten Jahn München komplett. Die Abwehr fand in den ersten Minuten schlichtweg nicht statt und im Angriff zeigte man von der ersten Minute an, wie variabel man im Abschluss ist. Ob Aufsetzer übers Tor, Heber, oder die klassische Variante, den Torwart einfach abzuwerfen, die Truderinger fanden stets einen Weg um die freien Chancen nicht im Tor unterzubringen. Glücklicherweise wachte zumindest die Abwehr nach einem 5:1 Rückstand auf. Die Jahner waren fortan noch über genau zwei Aktionen Torgefährlich: Entweder schlossen sie bei einem Freiwurf über ihren besten Schützen aus dem Rückraum ab, oder sie brachten selbigen über Kreuzungen ins Spiel, aber auch diese beiden Mittel führten nur selten zum Erfolg. Da es die Truderinger nun außerdem tatsächlich vermochten den einen oder anderen Wurf im Tor unterzubringen, war man zur Pause wieder auf 12:11 dran. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Abwehr stand stabil, zudem hatte sich Ferdi im Tor jetzt auch auf die Rückraumwürfe der Gastgeber eingestellt. Im Angriff war das Beste dass man die Zahl der Würfe neben und über das Tor beschränkte und dafür jetzt häufiger am starken Torwart der Jahner scheiterte. So hatte das eher unansehnliche Spiel zum Ende hin zumindest eines zu bieten: Spannung. Und die Truderinger bewiesen in dieser Phase Nervenstärke. Mit noch zwei Minuten auf der Uhr beim Spielstand von 19:19 holte man einen Siebenmeter raus und verwandelte diesen sicher. Allerdings taten es die Jahner den Truderingern gleich und bekamen 30 Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter zugesprochen. Doch dieser fand nicht den Weg ins Tor und Ferdi avancierte mit seinem dritten gehaltenen Siebenmeter zum Matchwinner. Die letzten Sekunden spielten die Truderinger dann mehr oder weniger Souverän zu Ende und konnten sich so trotz einer der schwächsten Saisonleistungen über einen Sieg freuen.

 

Mit dem fünften Sieg in Folge haben sich die Truderinger somit eine Chance auf den zweiten Platz erhalten. Ebersberg steht so gut wie als Meister fest, um den Platz dahinter konkurrieren die Truderinger (16:8) mit München Ost (15:7) und Jahn München (14:6). Dabei haben die Truderinger den Erfolg zumindest teilweise selbst in der Hand, da man im nächsten Spiel am 25.02 um 14:30 in heimischer Halle auf den TSV München Ost trifft.