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männliche C1-Jugend: Zweites Spiel – Zweiter Heimsieg

| Handball

Viel Potenzial und einige Baustellen zu sehen

Nach einer 2-wöchigen Pause, die auf den Auftaktsieg gegen Allach gefolgt war, ging es für die mC gegen den bis dato gänzlich unbekannten Gegner aus Landshut. Die TG war mit einem souveränen Sieg gegen HT München und einer äußerst knappen Niederlage gegen Ismaning in die Saison gestartet. Auf Truderinger Seite gingen einige Spieler angeschlagen in die Partie.

Zu Beginn war davon allerdings nichts zu merken. Die Truderinger fanden getragen von einer tollen Kulisse gleich ins Spiel, auch gestärkt durch einige Paraden ihres Keepers brachte man im Angriff Tempo, Variabilität und sichere Abschlüsse zusammen und setzte sich so gleich auf 5:1 ab. Die Landshuter zeigten in der Folge aber besonders über ihren Rückraum ihre eigene Qualität und waren spätestens bei Stand von 8:5 selbst im Spiel angekommen. Die Truderinger ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und antworteten mit ihrer wohl besten Phase im Spiel und erhöhten den Vorsprung diesmal aus einer sehr guten Abwehr heraus auf 12:6. Nach einem Timeout der Gäste fühlten sich die Truderinger jedoch zu sicher, durch einen Zusammenprall mit seinem Gegenspieler brach mit Vince eine wichtige Option – hoffentlich nur für dieses Spiel – weg und so langsam machte sich doch die eine oder andere Erkrankung und kleinere Verletzung bemerkbar. Fortan spielten die Truderinger sehr viel eigensinniger und zumindest im Kollektiv schlichtweg langsamer, was Vorne wie Hinten bestraft wurde. Eine Auszeit schaffte hier etwas Abhilfe und so konnte der 6 Tore Vorsprung bis zum 21:15 Halbzeitstand trotz deutlich nachlassender Abwehrarbeit gehalten werden.

Die zweite Halbzeit knüpfte dann etwas an das Ende der Ersten an. Nach vorne wechselten sich tolle Angriffe und temporeiches Spiel mit individuellen Fehlern und Fehlwürfen ab. Deutlich augenscheinlicher waren die Probleme in der Abwehr. Hier ließ man die an diesem Tag wirklich toll aufgelegten Torhüter viel zu häufig im Stich, war zu passiv und teils fast schon abwesend – an mangelnden Kräften konnte das hier aber nicht liegen, denn kaum war man am Ball zeigte man sich sehr viel lauf- und einsatzfreudiger. So wuchs der Vorsprung, obwohl die Gäste die Köpfe so langsam etwas hängen ließen, nur recht beständig auf 10 Tore bis zur 43. Minute an. Am Ende plätscherte das Spiel noch etwas vor sich hin und man schleppte den bestehenden Vorsprung ins Ziel, beim Stand von 42:32 ertönte die Schlusssirene, gefolgt von im Vergleich zum Allach Spiel eher verhaltenen Jubelszenen.

Nach einem 10 Tore Sieg über einen guten Gegner konnte man sicher zufrieden sein. Allerdings sind die vermeidbaren Fehler im Angriff und die sich doch wiederholenden Probleme in der Abwehr mehr als ein Haar in der Suppe, wenn die Truderinger Jungs den eigenen Ansprüchen gerecht werden wollen. Weiter geht es in einer Woche bei der HT München, bevor dann die Woche drauf zuhause das vermeintliche Topspiel gegen den TSV Ismaning ansteht!