männliche A-Jugend: unterliegt Allach trotz bester Saisonleistung
Eine Halbzeit reicht nicht
So spiel- und willensstark die ersten 30 Minuten auch waren, ganz zum Schluss fehlten die Kräfte und damit auch der Glaube an einen Sieg. Und der war möglich, denn mit 5plus ging es in die Pause. Die Führung hätte fast noch höher ausfallen können, wären die allzu vielen Kreisanspiele erschwert worden und hätte der gegnerische B-Jugend-Linkshänder - angeblich bereits von den Füchsen in Berlin „gedraftet“ - nicht am Anfang so frei aufspielen können. Mit der offensiven Deckung gegen ihn, wurde es dann besser und der Angriff rollte vortrefflich. Besonders das Zusammenspiel zwischen Philip und Elias war eine Augenweide, Paul und Emil glückten einige Treffer und Linus spielte die Gegner aus dem Rückraum schwindelig. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ein mutiger Pass von Aaron in den Lauf von Oli - und die Sensation war tatsächlich greifbar.
Dass es nach dem Wechsel noch eng werden würde, war klar; dass aber die Führung derart schnell hergegeben wurde, sehr ärgerlich. Die Allacher Abwehr packte ordentlich zu und stellte sich immer besser auf unseren Rückraum ein - die Unparteiischen zeigten im Übrigen eine Leistung, die dem hohen Tempo und Niveau beider Teams absolut entsprach. Paul und Philip mühten sich redlich, auch erfolgreich - aber der Kräfteeinsatz forderte seinen Tribut. Beim 33:33 stand die Partie auf des Messers Schneide, aber jetzt fehlte doch ein wenig die Struktur, das Laufspiel war nicht mehr so zwingend und einige Gegenstöße entschieden das Spiel leider schon frühzeitig. „Ja, vielleicht hätten wir früher ein TeamTimeOut nehmen sollen, ich wollte es aber für die vermeintlich entscheidende Endphase aufheben - da war es aber eben leider zu spät. Man muss dann schon anerkennen, dass Allach in der entscheidenen Phase abgeklärter agierte“, zeigte sich Trainer Michael einerseits zufrieden über die Leistung, aber doch enttäuscht über das Ergebnis.
Das Experiment mit drei Torhütern hat dabei nicht wirklich funktioniert. Jeder hatte seine zwei starken Momente, aber das war dann auch zu wenig.
So scheint es schwer, den erträumten dritten Platz zu erreichen, dafür müssten schon mindestens zwei Heimsiege vor dem prima Publikum errungen werden und die übrigen Partien in unserem Sinne ausgehen.
Mannschaft und Trainer werden die Ferienwoche nutzen, die Lehren aus den bisherigen Spielen zu ziehen und die künftige Marschroute zu besprechen.
Aufstellung:
Lukas, Philipp, Dieter; Elias (6), Aaron, Lucas (3), Linus (1), Philip (11), Emil (1), Paul (7/2), Moritz (2/1), Jan (2), Oli (3).
Spielfilm:
1:0, 3:3, 6:6, 9:9, 12:12, 16:16, 17:17, 22:17, 23:18 - 25:20 (36.), 27:27 (40.), 27:29, 29:29, 31:31, 33:33. (51.), 33:35, 34:35, 34:38, 36:40.