männliche A-Jugend: empfängt Coburg
„Kleine Meisterschaft“ im Visier
Das primäre Saisonziel war in erster Linie, das Projekt „TruEast“ bestmöglich zu gestalten, also die Zusammenführung von Spielern aus Trudering und M-Ost sowie aus Anzing, Ebersberg, Kirchheim. Das ist zumindest in sportlicher Hinsicht doch recht gut gelungen, auch wenn das noch höhere Ziel, die Meisterrunde, nicht erreicht wurde. Das spielerische Potential ist sicher vorhanden. Andere Faktoren haben aber den Ausschlag gegeben, insbesondere die fehlende Körperlichkeit gegenüber den hier erfahreneren Teams bzw. die Bereitschaft und Entschlossenheit dazu. Die Jungs verstanden sich aber von Beginn an sensationell gut, auch außerhalb des Spielfeldes. Andere Vorhaben, etwa Impulse in Richtung Gesundheitsförderung, Lernstrategie oder auch Berufsorientierung, sind dabei leider in den Hintergrund geraten - Themen, die allerdings gerade heute eine wachsende Bedeutung haben.
So gesehen, gilt es, in den letzten drei Spielen noch das sportlich Bestmögliche zu erreichen - nennen wir es mal die „Kleine Meisterschaft“ oder Tabellenführer der „Play down“-Runde. Das sieht derzeit zwar gut aus, härtester Konkurrent ist aber sicher die HSC Coburg. Doch irgendwie ist die Mannschaft es sich und dem Publikum schuldig, wenigstens die beiden Heimspiele zu gewinnen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass mit Lucas, Paul und Moritz quasi eine ganze Rückraumreihe die Männer im Meisterschaftskampf unterstützen soll - gleich am Abend gegen Brannenburg; Ähnliches gilt für die Spieler aus Ost. Fragezeichen stehen auch noch hinter den Torleuten.
Wir sind gespannt, wie sich das Team zwischen Halbfinale und Finale ins Zeug legt. Vorteil ist sicher, dass das Spiel schon am Samstag ist, da Benni, Luca und Simon ihre Geburtstage erst anschließend feiern können…