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MA scheidet aus der Landesliga Quali aus

| Handball

Nach der erfolgreichen ersten Quali ging es für die mA am Samstag zur zweiten Landesliga Runde nach Übersee. Leider musste man Krankheits- und Verletzungsbedingt auf insgesamt vier Spieler verzichten, zudem waren zwei weitere Spieler angeschlagen. Trotz diesen schwierigen Ausgangsbedingungen wollte man gegen die Gegner aus Übersee, Kaufbeuren, Salzburg und Würm bestehen und einen der ersten beiden Plätze und den damit verbundenen Einzug in die dritte Landesliga Quali erreichen.

 

TSV Trudering – SG Kaufbeuren/Neugablonz (13:17)

Gegen Kaufbeuren fand die mA schwer ins Spiel. In der Abwehr hatte man einige Abstimmungsprobleme und war generell zu passiv, immer wieder ließ man die Halbspieler zur Mitte ziehen und unbedrängt abschließen. Da man zudem sehr langsam nach vorne spielte und im Angriff zu viele Fehler machte, konnte der Gegner seine Führung nach und nach bis zum 6:12 Halbzeitstand ausbauen.  In der zweiten Halbzeit ging dann allerdings ein Ruck durch die Mannschaft. Angetrieben von einigen starken Paraden von Hasan im Tor, spielte man jetzt endlich schneller nach vorne und kam zu leichten Toren aus der zweiten Welle. Außerdem stabilisierte sich auch die Abwehr, die Rückraumspieler wurden jetzt frühzeitig attackiert und Abschlüsse fast ausschließlich von den Außen zugelassen. Kurz vor Schluss war man beim 13:11 wieder auf zwei Tore dran. Dann verwarf man einmal frei vorm Tor und machte einen technischen Fehler, das nutzte der Gegner sofort aus um die Führung wieder auf vier Tore auszubauen. Diesen Rückstand konnte man in der Kürze der Zeit dann nicht mehr aufholen und Kaufbeuren  gewann verdient mit 17:13.

TSV Trudering – SG SHV/UHC Salzburg (10:14)

Im Spiel gegen Salzburg wollte man an die gute zweite Halbzeit des ersten Spiels anknüpfen. Leider stand man im Angriff von Anfang an komplett neben sich. Die Salzburger überraschten die mA mit einer sehr offensiven Abwehr, was den 1gg1 starken Truderingern eigentlich entgegen hätte kommen sollen. Leider fand im Angriff aber nahezu keine Bewegung statt, immer wieder versuchte man es mit Einzelaktionen aus dem Stand, was die Salzburger kaum vor Probleme stellte. Einzig der guten Abwehr hatte man es zu verdanken, dass man zur Halbzeit beim Stand von 3:6 noch im Spiel war. Nach der Pause steigerten sich die Truderinger im Angriff und bewegten sich jetzt auch mal ohne Ball und kamen so zu Toren. Die Salzburger spielten ihre Angriffe allerdings weiter sehr konzentriert zu Ende, schlossen gut ab und ließen die Truderinger nie näher als drei Tore heran kommen. Somit entschieden die Salzburger die Partie mit 14:10 für sich.

TSV Trudering – TSV Übersee (9:13)

Mit einem Sieg gegen Übersee hätte man sich zumindest noch eine kleine Chance auf das Weiterkommen erhalten. Eigentlich sollte das Motivation genug sein, doch leider war das Spiel gegen den späteren Turniersieger mehr oder weniger ein Abziehbild des Spiels gegen Salzburg. Die erste Halbzeit verschlief man im Angriff komplett, wieder rieb man sich in Einzelaktionen auf und nahm sich unvorbereitete Würfe aus dem Rückraum. In der Folge gelang der mA in den ersten fünfzehn Minuten nur ein einziges Tor. Beim Stand von 8:1 wechselte man die Seiten. Und wieder begannen die Truderinger erst mit der zweiten Halbzeit das Handball spielen. Nach vorne erhöhte man das Tempo und ließ den Ball im Angriff gut laufen. Auch in der Abwehr war man jetzt deutlich aggressiver, so war man beim 10:7 wieder auf drei Tore heran. Übersee ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und spielte die letzten Minuten sicher zu Ende und gewann das Spiel aufgrund der schwachen ersten Halbzeit der Truderinger, völlig verdient mit 13:9.

TSV Trudering – HSG Würm-Mitte (9:20)

Zum Spiel gegen Würm gibt es nicht viel zu sagen. Für Würm ging es noch darum sich die Chance auf den zweiten Platz zu erhalten, bei den Truderingern war die Luft nun endgültig raus. Man ließ die Würmer nahezu ohne Gegenwehr gewähren, machte vorne viele technische Fehler und ermöglichte dem Gegner zahlreiche  Gegenstoßtore. So verlor man auch das letzte Spiel, diesmal deutlich mit 20:9.

 

Ohne die zahlreichen Ausfälle wäre der Einzug in die nächste Runde mit Sicherheit mehr als nur möglich gewesen. Doch auch trotz der Verletztensituation hätte man einen der beiden ersten Plätze erreichen können, wenn die übrigen Spieler die Spiele von Anfang an konzentriert angegangen wären und nicht immer erst ab der zweiten Halbzeit ihr Können gezeigt hätten. Viel Zeit der vertanen Möglichkeit hinterherzutrauern bleibt nicht, denn in zwei Wochen steht schon die dritte Runde der ÜBOL Quali an. Dort gilt es, je nach Größe der Gruppe, einen der ersten drei oder vier Plätze zu belegen, um sich für die ÜBOL zu qualifizieren.

 

Es spielten: Tim Stadler, Hasan Erdemir Florian Käter; Jonas Dengl, Robert Sundermeyer, Tim Strobel, Florian Simbürger, Franz Zehtner, Tobias Maier und Fabian Ziegler