Herren 1: weiter in Geduld üben
Zum Abschluss des Wochenendes war unsere H1 am späten Sonntagabend beim TSV Vaterstetten zu Gast.
Die Vaterstettener mussten am vergangenen Wochenende die ersten beiden Punkte abgeben, waren allerdings anders als die bis dato punktlosen Truderinger zuvor mit zwei Siegen gestartet und waren somit der Favorit. Unter der Woche hatten die Truderinger die Verletzung von Spielertrainer Yannik Ritter zu verkraften, der sein Team mindestens für den Rest der Saison nur noch als Trainer unterstützen kann. Dafür konnte man erstmals auf Neuzugang Moritz Berndl zurückgreifen.
Der Start ins Spiel ging allerdings klar an die Truderinger. Aus einer soliden Abwehr konnte man immer wieder schnell umschalten und so die recht passive Vaterstettener Abwehr bestrafen und setzte sich auf 7:5 ab. Nach einigen Wechseln und Umstellungen in der Defensive der Gastgeber, fanden diese allerdings besser ins Spiel, während die Truderinger in der Folge im Angriff vieles vermissen ließen. So drehten die Vaterstettener das Spiel bis 5 Minuten vor der Halbzeit in ein 11:9. Leider kamen einige sehr dumme Aktionen der Truderinger mit einigen schwer nachzuvollziehenden Entscheidungen zusammen, sodass man die 5 Minuten bis zur Halbzeit durchgehend in mindestens einfacher Unterzahl verbachte. Das nutzen die Gastgeber kaltschnäuzig um ihren Vorsprung bis zur Pause auf 16:11 auszubauen.
Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Truderinger nochmal einiges vor. Leider startete man, wie man die erste Halbzeit beendet hatte. Nach einer extrem vermeidbaren roten Karte für Max Theil, erntete man auf eine kurze Nachfrage noch eine zweite zwei Minuten Strafe und war so erneut in doppelter Unterzahl. Und so wuchs der Vorsprung der Vaterstettener weiter bis auf 19:12 an. Im Verlauf des Spiels verletzten sich zudem Florian Eichert, Benedikt Lex und Florian Simbürger minder schwer, sodass man an diesem Punkt auch weg von den Zeitstrafen sehr dezimiert war. Aber die Truderinger gaben sich zu keiner Sekunde auf. Mit einigen guten Paraden und einer immer stärkeren Abwehr, kämpfte man sich bis 10 Minuten vor dem Ende auf 22:18 heran. Leider scheiterte man in den nächsten Minuten gleich 6-mal in Folge am starken Torhüter der Gastgeber und konnte das Spiel so nicht nochmal eng gestalten. Die Vaterstettener nutzen die Vielzahl an Fehlwürfen in den letzten Minuten, um die Führung über einige Gegenstöße zum Endstand von 28:21 auszubauen. Am Ende stehen die Gastgeber zwar als verdienter Sieger da, nicht unbedingt wegen spielerischer Überlegenheit, sondern vor allem, weil sie die deutlich klügere Mannschaft waren, sich anders als die Truderinger keine unnötigen zwei Minutenstrafen leisteten und zudem sicherer im Abschluss waren.
Zum dritten Mal in Folge kann man sich somit an die eigene Nase fassen und muss in einem über weiten Strecken ausgeglichenen Spiel die Punkte dem Gegner überlassen. Die Moral und die Einstellung in der Mannschaft sind aber absolut in Takt und so wird man in den nächsten Wochen weiter an sich arbeiten, sich weiterentwickeln und dann die Punkte, die zum Start verloren gegangen sind wieder reinholen. Schon am kommenden Samstag wollen die Truderinger den Bock aber um jeden Preis umstoßen. Dann geht es zuhause um 18:30 gegen den TSV Grafing. Wir brauchen und zählen auf zahlreiche Unterstützung!