TSV Trudering
handball

Herren II: 24:22-Heimsieg gegen HSG B-one – Florian Weber überragend

Nach Abpfiff wussten die Spieler des TSV bei wem sie sich für den ersten Heimsieg der Saison bedanken mussten und ließen ihren Torwart hochleben.

Am vergangenen Samstag empfing Truderings Zweite die HSG B-one II in heimischer Halle. Die Devise vor dem Spiel war klar: Im dritten Anlauf sollte endlich der erste Heimsieg der Saison her. Und die Vorzeichen standen gut: Für die Partie hatten sich 14 Spieler bei Carmen Pertschi fit gemeldet, wodurch der Trainerin optimale Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen.  

Den ersten Sieg des Tages feierte Mannschaftskapitän Christian Pütz bereits bei der Seitenwahl. Trudering überließ den Gästen den Anwurf und konzentrierte sich auf eine solide 6:0-Deckung. B-one kam dennoch zu Torchancen, aber der an diesem Tag überragende Torwart Florian Weber nagelte in den Anfangsminuten sein Tor regelrecht zu. Bis er in der 13. Minute das erste Mal hinter sich greifen musst, hatte er bereits mehrere Würfe und zwei 7-Meter pariert.  

In der Offensive besannen sich die Truderinger zunächst auf die eigenen Stärken. Sie spielten schnörkellos, ließen den Ball gut laufen und machten Druck auf die Abwehr. So gelangten sie ein ums andere Mal zu erfolgreichen Abschlüssen. Nach zehn Minuten stand es bereits 5:0. Obwohl in der Folge die Effektivität etwas nachließ konnte Trudering die Gäste beständig mit drei bis vier Toren auf Abstand halten. Als die Hausherren dann aber begannen sich durch 2-Minutenstrafen selbst zu schwächen, 7-Meter und beste Chancen nicht mehr im gegnerischen Tor unterbrachte, lud man die HSG regelrecht ein, bis zur Pause nochmal zu verkürzen. In den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte blieb man ohne eigenem Tor und so hieß es zur Halbzeit nur 10:8 aus Sicht der Gastgeber.

Die Ansprache in der Kabine beinhaltete eine klare Marschroute: Keine Sekunde nachlassen. Rausgehen als ob es 0:0 steht und auch die zweite Halbzeit gewinnen. Nach Wiederanpfiff gelangen dem TSV zwei schnelle Tore und man war wieder vier in Front. Zunehmend schlichen sich aber Unkonzentriertheiten in der Abwehr ein und die HSG konnte regelmäßig 2-Minutenstrafen ziehen. Die Linie der Schiedsrichterin ist keine Entschuldigung dafür, dass man am Ende insgesamt 22 Minuten in Unterzahl gespielt hat. Zu oft war man einfach den halben Schritt zu spät dran und kam dann von der Seite anstatt von vorne. Hier heißt es zukünftig geschickter agieren. Ohne die Torhüter Florian Weber und Roland Heidenreich, die zusammen sechs von elf (55%!) Strafwürfen hielten, hätten die vielen 7-Meter leicht den Sieg kosten können.

Allerdings ließ sich der TSV von den Unterzahlsituationen nicht verunsichern. In der Abwehr half man sich gut aus, unterbrach immer wieder den Spielaufbau von B-one und konnte sogar den ein oder anderen Gegenstoß laufen. Vorne spielte man weiterhin geduldig und suchte konsequent die Lücke oder das Anspiel an den Kreis. Hinzu kam, dass alle 7-Meter in der zweiten Hälfte von den Schützen sicher verwandelt wurden. Als der TSV sechs Minuten vor Schluss mit 22:17 führte, war das Spiel so gut wie entschieden. Christian Pütz und David Kobold ließen mit ihren Toren in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen.

Als die Schlusssirene ertönte, hatte der TSV die zweite Halbzeit zwar nicht gewonnen, aber die 2-Tore-Führung ins Ziel gebracht und damit den ersehnten Heimsieg perfekt gemacht – unseren Torhütern sei Dank!

  

Für den TSV spielten:

Florian Weber, Roland Heidenreich (beide TW), Friedemann Masa (5/1), Valentin Wolz (5/2), David Kobold (4/1), Roland Pund (3), Christian Pütz (2), Korbinian Ruppert (2), Arnis Karklins (1), Thomas Brinke (1), Oliver Ladewig (1), Sven Beller, Max Bernhardt, Benjamin Neumaier

 

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