TSV Trudering
handball

H I unterliegt dem FC Bayern

Vergangenes Wochenende empfing die Herren I wie gewohnt zur besten Zeit am Samstag Abend seinen nächsten Gegner – in diesem Fall den FC Bayern. Damit ging es gegen den einzigen Gegner, der in dieser Liga den Mut aufweist, seine Ziele nicht nur ambitioniert zu stecken, sondern dies auch äußerst offen nach außen zu kommunizieren. Demnach hatten die Truderinger als Aufsteiger, der nach wie vor weit davon weg ist aus den vollen Möglichkeiten des Kaders schöpfen zu können, wenig zu verlieren.

 

Trotzdem gaben die ersten Minuten des Spiels noch Hoffnung für die Truderinger. Torwart Nikhil fand schnell ins Spiel, dazu kam man im Angriff zu guten Abschlüssen und gestaltete den Beginn somit ausgeglichen. Fortan nahmen sich die Truderinger dann leider wieder zunehmend unvorbereitete Würfe aus dem Rückraum und machte der recht defensiven Abwehr der Bayern, samt ihres starken Torhüters, wenig Probleme. So zogen die Gäste nach 15 Minuten auf 3:8 davon.  Da sich besonders die heimische defensive in der Folge deutlich stabilisierte und den Bayern unerwartet viele technische Fehler unterliefen, kamen die Truderinger bis 5 Minuten vor dem Ende der Halbzeit wieder auf 3 Tore heran. 
Leider hatten die Herren direkt vor der Pause dann ihre schlechteste Phase. Wieder waren es unvorbereitete Abschlüsse, die dazu führten, dass die Anzahl der Tore für die Truderinger konstant blieb. Plötzlich bestraften die Bayern das aber mit einigen sehr starken Gegenstößen und konnten sich so in den verbleibenden Minuten noch auf 6 Tore absetzen.

In der Halbzeitbesprechung setzte man besonders bei Angriff an. Die Ansage der Coaches war dabei klar: will man hier wieder herankommen, benötigen die Truderinger deutlich mehr Tiefe im Angriff und müssen endlich anfangen die Lücken der Gästeabwehr zu attackieren.

Gesagt, getan. Oder eben auch nicht. Mit unveränderten Problemen in der Offensive konnte man den Bayern auch in der zweiten Halbzeit nie wirklich gefährlich werden. So hielten die Gäste ihren Vorsprung relativ konstant. Zum Schluss stellten beide Teams die Bemühungen in der Abwehr dann weitgehend ein, was sich eher die Gäste zum Vorteil machten und so ihren Vorsprung bis zur Schlusssirene auf den Endstand von 33:23 ausbauten.

Nach dem Spiel tat man dann auf der gemeinsamen Abteilungs-Weihnachtsfeier sein Möglichstes, um dieses Spiel schnell aus den Erinnerungen zu löschen. Doch daneben stimmte man sich besonders auf die nächsten Spiele ein. Denn dort geht es in dieser Reihenfolge mit Grafing, Salzburg, Laim und Blumenau gegen die – nach aktuellem Stand – direkte Konkurrenz im Abstiegskampf.

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