TSV Trudering
handball

H I: nichts zu holen gegen HT München II

Vergangenen Samstag begrüßten unsere Herren den aktuellen Tabellenführer, HT München II, zum ersten Spiel der Rückrunde in heimischer Halle. Die Rollen waren dabei klar verteilt, da die Truderinger neben der Diskrepanz in Sachen Tabellenplatz mit Blick auf die kommenden Aufgaben auf viele angeschlagenen Spieler verzichteten. Hoffnung machten vor allem die Erinnerungen ans Hinspiel, in dem man den Gästen ihre bisher einzige Saisonniederlage beibrachte.

Leider war besagte Rollenverteilung dann auch auf dem Spielfeld deutlich zu sehen. Den Beginn konnten die Truderinger zwar noch ansatzweise ausgeglichen gestalten und waren nach 10 Minuten bis auf 2 Tore dran. Doch an der Gästeabwehr gab es für die Herren in der Folge kaum noch ein vorbeikommen, was eine deutlich zu passive und zweikampfschwache Abwehr der Heimmannschaft nicht zu kompensieren wusste. So setzten sich die Herren aus dem Hachinger Tal immer weiter ab. Nach einem Timeout legte man im Angriff zwar zumindest einen halben Zahn zu, doch die unveränderten Probleme in der Abwehr ließen die Truderinger vor der Halbzeit nicht näher herankommen. So wurden beim Stand von 10:19 die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein munteres Spiel. Die Gäste probierten sich nach einigen Wechseln an einer offensiven Abwehr, was den Truderingern sehr entgegen zu kommen schien. Immer wieder kam man aus erfolgreichen 1gg1 Aktionen zu relativ freien Abschlüssen, die zum Teil auch dank gütigster Mithilfe des jungen HT Keepers ihren Weg ins Tor fanden. Besonders dem erfahrenen Tim Plundke gelang es zum Schluss wieder und wieder seine Mitspieler im Rückraum und am Kreis gut in Szene zu setzen, was vor allem Ramon Pechert, Florian Simbürger und Lukas Jerschl mit einigen Toren zurückzahlten.

Dass man diese ungewohnte Offensivstärke nicht nutzen konnte, um den Spielstand zumindest etwas knapper zu gestalten, lag offensichtlich an der gleichermaßen ungewohnten Abwehrschwäche der Truderinger. Den Gästen wurde es nach wie vor viel zu einfach gemacht, zu Toren zu kommen. Einzig der in der zweiten Halbzeit in die Partie gekommene Steffen Müller vermochte es mit einigen Paraden noch positiv herausstechen. 
Und so fand die Partie beim Stand von 27:36 aus Sicht der Truderinger ihr Ende. Angesichts der zweiten Halbzeit lässt sich dennoch ein wenig Positives aus der Partie ziehen. Gelingt es, die Angriffsleistung aus der zweiten Halbzeit über nahezu 60 Minuten abzurufen und die Abwehr durch die Rückkehr einiger arrivierter Kräfte zu stabilisieren, kann man sicher optimistisch auf die kommende Partie blicken. Dann wird für die Truderinger nichts außer einem Sieg zählen, ist man doch beim Tabellenschlusslicht, dem TSV Grafing, zu Gast. Anpfiff der Partie ist am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr.

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